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Alles beim Alten?

Im Editorial der aktuellen Ausgabe der Innovativen Verwaltung (www.innovative-verwaltung.de) lese ich zur Umstellung des Rechnungswesens in den Städten und Gemeinden:

"Der Aufwand für die Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik scheint nach vielen Erfahrungen unerwartet hoch, und vor allem die Sozialressorts werden nicht müde zu erläutern, dass sie ausschließlich Ausgaben produzieren, denen keine Einnahmen gegenüber stehen. Klar ist auch, dass die Doppik keine Finanzprobleme lösen kann. Richtig angewendet, liefert sie aber Daten und Informationen, die zeitnahes Re(a)gieren ermöglichen - wenn man es will. Solange jedoch alle noch so aktuellen Informationen kein Umdenken  und Handeln hervorrufen, kann man in der Tat auch weiter kameralistisch rechnen."

Wohl wahr - wie sagte mir doch neulich der Kämmerer einer mittleren Stadt in NRW:"Wir buchen doppisch, aber Neues Kommunales Finanzmanagement haben wir noch nicht eingeführt."

Der Umgang mit Zielen und Kennzahlen steckt überall - freundlich ausgedrückt - noch in den Kinderschuhen. Dabei könnten sie gerade den in Rechtfertigungszwänge geratenen Sozialressorts von großem Nutzen sein.
Abgesehen davon sind Ziele und Kennzahlen auch unter rechtlichen Gesichtspunkten unentbehrlich. Ich stelle mal dazu auch an dieser Stelle einen Link zur Homepage eines Interkommunalen Kennzahlenvergleichssystems (www.ikvs.de) bereit , wo unter anderem auch eine Publikation von mir zum zum Rechtscharakter von Zielen und Kennzahlen zum download bereit steht.

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